Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) (zusammengefasst XR-Technologie) haben sich zu ernsthaften Werkzeugen in der Wissensvermittlung entwickelt. Im Bildungsbereich ermöglichen diese Technologien erfahrungsbasiertes Lernen, das insbesondere abstrakte Konzepte greif- und erlebbar macht. Komplexe Szenarien können ohne physische Risiken oder hohen Ressourcenverbrauch beliebig oft trainiert werden. Der Einsatz von XR führt nachweislich zu einer höheren Lernmotivation und einer tieferen Verankerung des Wissens.

Die Nutzung von XR-Technologie an den Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen befindet sich in einer Phase dezentraler und fragmentierter Innovation. Einige MBA-Schulen haben eigene Projekte gestartet oder bereits abgeschlossen, die in der Regel durch den Innovationsfonds des Digital Learning Hub (DLH) finanziert werden.

Die bisherigen Projekte zeigen ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten über unterschiedliche Fachschaften und Fachgruppen hinweg. Insbesondere in der Berufsbildung und im Gesundheitswesen bieten sich viele geeignete Szenarien an. Bei diesen Aktivitäten handelt es sich primär um isolierte Leuchtturmprojekte, die stark vom überdurchschnittlichen Engagement einzelner Personen, Schulen oder Institutionen abhängig sind. Es fehlt an einem koordinierten Wissensaustausch sowie an einer übergreifenden Strategie, was eine flächendeckende Einführung und zielgerichtete Weiterentwicklung und Skalierung verhindert.

Für eine flächendeckende Einführung von XR-Technologie an den MBA-Schulen müssen mehrere zentrale Fragestellungen untersucht und beantwortet werden.

arvr projektseite

 

Copy-stop ist die Plagiatsprüfungs-Software für Schulen und Lehrpersonen in der Schweiz. Registrierte User können Textdokumente in verschiedenen Formaten hochladen und mit Dokumenten in der Datenbank sowie öffentlich zugänglichen Online-Quellen auf Übereinstimmungen abgleichen. Es können somit plagiierte Textstellen, Vollplagiate und Selbstplagiate erkannt werden. Die browserbasierte Applikation wird seit 2006 vom MBA betrieben und wird aktuell von über 200 Schulen genutzt. Die Nutzung von Copy-stop ist insbesondere im Kanton Zürich ein fester Bestandteil des Prüfungsprozesses bei schriftlichen Abschlussarbeiten. Copy-stop nimmt eine technische Bewertung der Dokumente vor, die abschliessende Beurteilung muss immer durch die Lehrperson erfolgen. Der Zugang für Schüler/innen und Lernenden ist nicht gestattet.

Das MBA ist verpflichtet, die Zusammenarbeit mit dem technischen Partner dolococ beschaffungsrechtlich zu prüfen. In diesen Zusammenhang sollen die Bedürfnisse der Lehrpersonen und mögliche Konkurrenzprodukte identifiziert und evaluiert werden. Im Rahmen der beschaffungsrechtlichen Prüfung wird zudem erneut untersucht, ob derzeit verfügbare Tools eine zuverlässige KI-Erkennung ermöglichen.

copystop projektseite

 

 

anschlussloesung nanootv

Digitale Lehrmittel gewinnen seit Jahren an Bedeutung und sind für den Unterricht an Mittel- und Berufsfachschulen unverzichtbar geworden. Gleichzeitig ist es für Lehrpersonen und Lernende zunehmend schwierig, den Überblick über Tools, Datenschutzanforderungen und Zugangsmöglichkeiten zu behalten. Heute existiert weder ein kantonsweiter Überblick über die eingesetzten digitalen Lehrmittel noch eine einheitliche Lösung für den Zugriff.

Mit einem zentralen Produktkatalog sollen künftig alle an den Schulen verwendeten digitalen Lehrmittel erfasst und deren Datenschutzstatus, Lizenzmodelle und Einsatzmöglichkeiten transparent dargestellt werden. Dazu soll das EdTech-Portal entstehen, das Nutzergruppen wie Lehrpersonen, Lernenden, Schulleitungen und dem MBA gezielte Ansichten bietet. Bei wichtigen Tools soll der Zugang über Single Sign-On (SSO) vereinfacht werden. Nutzer können sich das Dashboard selbst mit Kacheln befüllen, aber auch Listen der eigenen Schule einsehen und favoritisieren können. Für die Analyse von Lösungen dient der Katalog als Quelle aller bekannten digitalen Lehrmittel, inklusive dem aktuellsten Status der Datenschutzabklärungen, welche Schulen das Tool auch im Einsatz haben und Vorschläge von alternativen Lösungen für diese Kategorie. 

Der Ansatz ermöglicht es, digitale Lehrmittel effizient zu steuern, doppelte Aufwände bei Prüf- und Abklärungsprozessen zu vermeiden und digitale Werkzeuge datenschutzkonform einzusetzen. Im Bereich Datenschutz werden Schulen zukünftig mehr in die Verantwortung gezogen und ein zentral bereitgestelltes Portal schafft es wichtige Informationen in den Alltagsbetrieb zu platzieren. Gleichzeitig schafft es Synergien, Transparenz, erleichtert die Integration digitaler Lehrmittel und unterstützt die Schulen sowie das MBA bei Betrieb, Support und Weiterentwicklung. 

 

Im Rahmen des Projekts Digitale Leistungserhebung – E-Assessment hat der Bereich Educational Technology des DSC eine Evaluation der für die Schulen der Sekundarstufe II des Kantons Zürich relevantesten E-Assessment Applikationen durchgeführt.

Diese Evaluation ermöglichte es, die Eignung der Produkte hinsichtlich der pädagogischen Bedürfnisse sowie ihre Konformität mit dem kantonalen technischen und rechtlichen Rahmen zu beurteilen. Auf der jeweiligen Produktseite finden Sie zudem relevante Informationen zu Nutzungsbedingungen, Lizenzmodalitäten und organisatorische Hinweise. Diese interne Übersicht unterstützt Schulen bei der Suche nach der passenden Lösung. Zusätzlich gibt es eine Übersicht empfohlener Lösungen.

Für den Zugriff auf die Info- und Bestellseite müssen Sie sich zuerst im DSC-Infoportal DIP einloggen. Danach klicken Sie auf Service > Servicebeschreibungen, dann im Abschnitt «Projekt Digitale Leistungserhebung – eAssessments im Unterricht» auf den Link Projekseite in der Wissensdatenbank.

anschlussloesung nanootv

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten und lernen, grundlegend.
Das Projekt «Einführung KI an der Sek II» schafft die Voraussetzungen, um diese Schlüsseltechnologie an den Zürcher Mittel- und Berufsfachschulen sicher und nutzbringend zu verankern. In einem stufenweisen Vorgehen etablieren wir zunächst die technischen und rechtlichen Grundlagen, um darauf aufbauend die pädagogischen Potenziale für den Unterricht voll auszuschöpfen.

Damit stellen wir sicher, dass Innovation und Rechtssicherheit Hand in Hand gehen.

Die kollaborative Online-Mediatheknanoo.tv wurde 2017 nach einer Testphase an mehreren MBA-Schulen eingeführt. Der Dienst ermöglicht es Lehrpersonen, audiovisuelle Inhalte aufzuzeichnen, zu speichern, zu bearbeiten und zu teilen. Nanoo.tv ist somit eine zentrale Lösung für die Speicherung und den Austausch von audiovisuellen Inhalten. Die Plattform bietet weitere Funktionen, wie beispielsweise eigene Videos hochzuladen oder Inhalte von Drittplattformen zu importieren.Die beschaffungsrechtliche Prüfung ist notwendig, da der bestehende Vertrag die maximal zulässige Laufzeit und Vergabesumme überschritten hat. Zudem haben sich die pädagogischen und technischen Anforderungen seit der Einführung im Jahr 2017 verändert. mediathek projektseite

 

 

 

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