Technische Details zur Lehrerklasse

 

Um die Funktionalität der Lehrerklasse zu gewährleisten, sind folgende Anpassungen vorzunehmen:

Voraussetzungen:

· Das Profil SV (Sonderveranstaltung) muss vorhanden sein (i.d.R ID 500). Die imoption 10112 muss die Nummer dieses Profils SV enthalten.

· Die (allenfalls neu zu erstellende) Lehrerklasse muss dieses Profil haben und weiter im Semester 0 (d.h. classnumber_id=1!) gebucht werden.

· Im Screendesigner muss unter 'Gruppen Adressbeziehungen' eine neue Rolle 'Lehrkraft <=> Stundenkontokorrent' und darunter ein neues Register 'Semesterbezogene Lehrerdaten' erstellt werden.

· Die Rolle Lehrkraft <=> Stundenkontokorrent in der Tabelle code80 muss erstellt werden (ID muss 5 sein!). Die c50_id muss 2 sein (Lehrperson) und die sheet_template_id muss man aus der Tabelle sheet_template entnehmen (der Eintrag dort wurde im vorangehenden Schritt automatisch erzeugt).

· Lehrer werden in der Rolle (Lehrkraft <=> Stundenkontokorrent) auf die Klasse gebucht (nicht als Klassenlehrer!).

· Sonderveranstaltungen sollen in der Tabelle kursart erfasst werden mit Nummern zwischen 1000 und 1050 für „positive“ Veranstaltungen (z.B. Arbeitswoche, Maturitätsarbeit etc.) und Nummern zwischen 1050 und 1099 für „negative“ Veranstaltungen (z.B. ausserordentliche Auszahlungen).

Entsprechende Einträge und Kurse können im Lehrplan erfasst werden (Semester 0 ist empfohlen).

Prozeduren:

Die Stored Procedure spr_TAM_lehrerklasse wurde erstellt. Sie wird jeweils durch Trigger auf der Tabelle ad_course (resp. ad_people_group) ausgelöst. Die Prozedur geht durch alle Semester mit Einträgen des betroffenen Lehrers in der Lehrerklasse und berechnet dort jeweils den Saldo des Stundenkontokorrentes neu. Mutationen auf der Datenbank betreffend Saldo (in der Tabelle ad_people_group) passieren dabei nur im aktuellen Semester (dasjenige, das den Trigger aufruft) und allenfalls in späteren Semestern.

Die Basisstundenzahl des Lehrers wird (in allen Semestern!) automatisch nachgeführt, falls sie in einem vorhergehenden Semester>0 war und in einem späteren Semester =0 (oder NULL) ist. Gleiches gilt für das Feld „ausbezahlte Stunden“.

Wenn die Basisstundenzahl eines Lehrers in einem Semester =0 (oder NULL) ist, dann werden keine Berechnungen oder Anpassungen vorgenommen.

Der anfängliche Anfangs-Stand eines Lehrers kann in Lektionen eingegeben werden, allerdings nur im ersten Semester, in dem der Lehrer auf eine Lehrerklasse gebucht ist. In diesem Semester ist auch die Basisstundenzahl einzugeben. In weiteren Semestern ist eine Anpassung des Standes des Lehrers nicht möglich (automatische Nachführung des Kontos).

In der Prozedur wird jeweils in Prozenten eines 100%-Pensums (Basisstundenzahl) gerechnet. Wo eine Anzahl Lektionen verlangt ist, wird die entsprechende Umrechnung vorgenommen.

Die eigentliche Berechnung basiert auf folgender Formel:

Stand Ende Semester (%) = Stand Beginn Semester (%)

+ Stunden pos(%)

- Stunden neg (%)

+ (Ausbezahlte Std/Basisstunden*100)

Als negative Stunden werden dabei diejenigen genommen, die eine Kursart>=1050 haben (d.h. Sonderveranstaltungen, die zu einer Reduktion des STKKs führen). Alle anderen Stunden gelten als positiv.

Der Beschäftigungsgrad berechnet sich aus Stunden pos(%) - Stunden neg (%).

In der Prozedur spr_Semesterwechsel_class wurde eine kleine Anpassung gemacht,

damit diese Klasse im Semesterwechsel auch berücksichtigt wird (Problem mit Semester 0).

Verwendete Felder in der Tabelle ad_people_group

float5 Basisstundenzahl

float6 Saldo Vorsemester

float7 Beschäftigungsgrad

float8 ausbezahlte Stunden

float9 Kontostand Ende Semester

float3 Saldo Vorsemester in %

float4 Kontostand Ende Semester in %

check10 Kein Kontokorrent (falls=1)

Zu Kontrollzwecken noch:

float1 Stunden im Semester positiv

float2 Stunden im Semester negativ (z.B. Auszahlungen)Trigger

Trigger:

Die oben erwähnte Prozedur wird automatisch aufgerufen, wenn die Zuordnung eines Lehrers zu einem Kurs verändert wird (neue Kurszuordnung, Mutation oder Löschen) oder wenn direkt Daten auf der Lehrerklassen-Zuordnung (ad_people_group) geändert werden.

Dies wird durch die folgenden Trigger erledigt:

Auf ad_course: trg_tam_update_ad_course

trg_tam_insert_ad_course

trg_tam_delete_ad_course

Auf ad_people_group: trg_tam_iu_ad_people_group

trg_tam_del_ad_people_group

Grundlagen

Die technische Informationen zum Stundenkontokorrent befinden sich in einem separaten Dokument (19.11.2002, H.R. Sommer, Anpassungen 08.01.2003/ds)

Bei den Stundenkontokorrent-Daten der Lehrpersonen handelt es sich um semesterbezogen Informationen. Um diese verwalten zu können, bedienen wir uns im IM der sog. Lehrerklasse. Es handelt sich dabei um eine Klasse im betreffenden Semester mit Schülersemester 0, Profil 'SV' und Parallelklasse '-LP':

Bild?
 
Anschliessend werden die Lehrkräfte mit der Rolle «Lehrkraft <=> Stundenkontokorrent» auf die Lehrerklasse gebucht. Dies braucht übrigens nur beim ersten Mal manuell erledigt zu werden, weil später die Lehrerklasse (genau wie die normalen Klassen) mit Hilfe des Semesterwechsels in der Klassenverwaltung ins nächste Semester gehievt werden können.

Bild?


Auf der Beziehungsansicht zwischen können nun die semesterbezogenen STKK-Daten verwaltet werden.

Bild?

 

Die schreibgeschützten Felder werden automatisch berechnet. Das Feld «Saldo Vorsemester» muss nur einmal gefüllt werden - in den Folgesemestern wird es automatisch nachgeführt.

Obige Maske präsentiert sich im Screendesigner folgendermassen (an Stelle der Feldnamen wurden hier bei den vier Feldern rechts und beim Feld «text5» jeweils Labels verwendet).

Bild

Bedeutung der einzelnen Felder (alle Angaben beziehen sich auf das Semester dieser Lehrerklasse!)

Name Bedeutung DB-Feldname
Kein STKK Gibt an, ob der «Kontostand Ende Semester» von einem auf das nächste Semester übertragen werden soll (für MLPs leer lassen, für LBs Häkchen setzen!) ad_people_group.check10
Basisstundenzahl Stundenzahl, welche für die Abrechnung des STKK die Basis bildet. Dies ist normalerweise die Pflichtlektionenzahl des Faches, das die betr. Lehrperson unterrichtet. Falls die Lehrperson mehrere Fächer (mit verschiedenen Pflichtlektionenzahlen) unterrichtet, muss man eine dieser Zahlen als Basisstundezahl auswählen. ad_people_group.float5
Saldo Vorsemester Anzahl Semesterlektionen, die sich Anfang Semesterr auf dem STKK befinden (Übertrag aus dem Vorsemester) ad_people_group.float6
Beschäftigungsgrad

Gibt an, wie viel Stellenprozente die Beschäftigung dieser Lehrperson ausmacht.
Es handelt sich dabei um die aufsummierten prozentualen Beschäftigungsanteile der einzelnen Kurse. Dieser Beschäftigungsgrad stimmt nur mit dem Quotienten aus der Lektionensumme und der Basisstundenzahl überein, wenn die Pflichtlektionen auf allen Kursbuchungen mit der Basisstundenzahl übereinstimmen!!

ad_people_group.float7
Akt. Stunden (+) Anzahl der Stunden, die sich positiv auf das STKK auswirken (Unterricht, Entlastungen, etc.) ad_people_group.float1
Akt. Stunden ( - ) Anzahl der Stunden, die sich negativ auf das STKK auswirken (a.o. Auszahlungen) ad_people_group.float2

 Template Abrechnung Stundenkontokorrent

Dieses Template liefert die Stundenkontokorrent-Abrechnung am Ende eines Semesters. Es werden alle Kontokorrent-wirksamen Ereignisse aufgelistet und mit den Daten aus der Lehrerklasse (Basisstundenzahl, Saldo Vorsemester, ausbezahlte Stunden) verrechnet.

Bild?

Das Template STKK_Abrechnung.DOT steht unter Templates/Restliche Templates zum Download bereit.

Dort findet man auch ein zweites Template, das über ein ganzes Schuljahr abrechnet. Es ist allerdings nicht auf dem allerneuesten Stand.

 

Sonderveranstaltungen

Alle lohnwirksamen Ereignisse, bei denen es sich nicht um eigentlichen Unterricht handelt, werden als Sonderveranstaltungen bezeichntet. Dazu gehören Entschädigungen für Schulerreisen, Kommissionsarbeiten, Informatikentlastungen usw.

Der Katalog der Sonderveranstaltungen muss von der Schule definiert werden (Beispiel). Es lohnt sich, diesen Katalog im Dialog mit der Schulleitung zu erarbeiten. Wenn der Katalog nicht stimmt, lassen sich später auch keine aussagekräftigen Berichte erstellen. Der Katalog ist zudem ein wichtiges Hilfsmittel für die Sekretärin, die die Lehrpersonen auf die Sonderveranstaltungen buchen muss.

Die Bezeichnungen der Sonderveranstaltungen in der Tabelle «kursart» erscheinen in der STKK-Abrechung in der Spalte Tätigkeit/Grund. Alles was im Feld Bemerkung auf der Lehrperson-Kurs-Buchung eingetragen wird, erscheint in STKK-Abrechnung in der Spalte Bemerkung. Dies ist beim Entwurf des Kataloges der Sonderveranstaltungen zu berücksichtigen!

Für die Erfassung der Sonderveranstaltungen müssen die Richtlinien in den technischen Informationen streng eingehalten werden!

Damit die Sonderveranstaltungen erzeugt werden können, müssen sie im Lehrplan aufgenommen werden. Dies geschieht in einer eigenen Promotionsordnung Sonderveranstaltungen. Alle Einträge müssen im Semester Null (0) und im Profil SV vorgenommen werden.

Ob man die Stundenkontokorrent-Einträge wie im vorliegenden Fall für jede Stundenverpflichtung einzeln macht, oder ob man lediglich einen Defaulteintrag macht, bleibt der einzelnen Schule überlassen. Wenn man Kontokorrenteinträge für alle Stundenverpflichtungen im Lehrplan erfasst, wird man auch für jede Stundenverpflichtung einen eigenen Kurs erzeugen (es gibt dann Projektwoche/22, Projektwoche/23, Projektwoche/25 und Projektwoche/26) und beim Buchen der Lehrpersonen darauf Acht geben, die Lehrperson auf den richtigen Kurs zu buchen.

Im zweiten Fall muss man beim Buchen der Lehrperson auf der Lehrer-Kurs-Buchung im Feld Pflichtlektionen/Woche die korrekte Zahl eingeben!

Bei den Urlaubsereignissen empfiehlt es sich, die Anzahl der Wochenlektionen (etwas untypisch) auf die volle Stundenverpflichtung zu setzen. Dies macht nachher das Buchen der betroffenen Lehrpersonen auf diese Sonderveranstaltungen etwas einsichtiger (vgl. Urlaubsbeispiele). Ebenso macht es Sinn, bei diesen Ereignissen Stundenkontokorrenteinträge für die reduzierten Pensen zu führen (altersbed. Pensenreduktion).

 

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Urlaub

Grundsätzlich gilt: 1 Woche = 5 Tage, 1 Semester = 20 Wochen = 100 Tage

1 Monat = 22 Arbeitstage

Die Urlaube werden vom MBA verfügt. Leider können die Daten aus den Urlaubsverfügungen des MBA nicht unbesehen übernommen werden, weil sie teils falsche Daten enthalten!

Fall 1: Semesterurlaub, abgegolten durch Bezug eines DAGs und Belastung des Stundenkontos

Grundlagen

Die technische Informationen zum Stundenkontokorrent befinden sich in einem separaten Dokument (19.11.2002, H.R. Sommer, Anpassungen 08.01.2003/ds)

Bei den Stundenkontokorrent-Daten der Lehrpersonen handelt es sich um semesterbezogen Informationen. Um diese verwalten zu können, bedienen wir uns im IM der sog. Lehrerklasse. Es handelt sich dabei um eine Klasse im betreffenden Semester mit Schülersemester 0, Profil 'SV' und Parallelklasse '-LP':

Bild?
 
Anschliessend werden die Lehrkräfte mit der Rolle «Lehrkraft <=> Stundenkontokorrent» auf die Lehrerklasse gebucht. Dies braucht übrigens nur beim ersten Mal manuell erledigt zu werden, weil später die Lehrerklasse (genau wie die normalen Klassen) mit Hilfe des Semesterwechsels in der Klassenverwaltung ins nächste Semester gehievt werden können.

Bild?


Auf der Beziehungsansicht zwischen können nun die semesterbezogenen STKK-Daten verwaltet werden.

Bild?

 

Die schreibgeschützten Felder werden automatisch berechnet. Das Feld «Saldo Vorsemester» muss nur einmal gefüllt werden - in den Folgesemestern wird es automatisch nachgeführt.

Obige Maske präsentiert sich im Screendesigner folgendermassen (an Stelle der Feldnamen wurden hier bei den vier Feldern rechts und beim Feld «text5» jeweils Labels verwendet).

Bild

Bedeutung der einzelnen Felder (alle Angaben beziehen sich auf das Semester dieser Lehrerklasse!)

Name Bedeutung DB-Feldname
Kein STKK Gibt an, ob der «Kontostand Ende Semester» von einem auf das nächste Semester übertragen werden soll (für MLPs leer lassen, für LBs Häkchen setzen!) ad_people_group.check10
Basisstundenzahl Stundenzahl, welche für die Abrechnung des STKK die Basis bildet. Dies ist normalerweise die Pflichtlektionenzahl des Faches, das die betr. Lehrperson unterrichtet. Falls die Lehrperson mehrere Fächer (mit verschiedenen Pflichtlektionenzahlen) unterrichtet, muss man eine dieser Zahlen als Basisstundezahl auswählen. ad_people_group.float5
Saldo Vorsemester Anzahl Semesterlektionen, die sich Anfang Semesterr auf dem STKK befinden (Übertrag aus dem Vorsemester) ad_people_group.float6
Beschäftigungsgrad

Gibt an, wie viel Stellenprozente die Beschäftigung dieser Lehrperson ausmacht.
Es handelt sich dabei um die aufsummierten prozentualen Beschäftigungsanteile der einzelnen Kurse. Dieser Beschäftigungsgrad stimmt nur mit dem Quotienten aus der Lektionensumme und der Basisstundenzahl überein, wenn die Pflichtlektionen auf allen Kursbuchungen mit der Basisstundenzahl übereinstimmen!!

ad_people_group.float7
Akt. Stunden (+) Anzahl der Stunden, die sich positiv auf das STKK auswirken (Unterricht, Entlastungen, etc.) ad_people_group.float1
Akt. Stunden ( - ) Anzahl der Stunden, die sich negativ auf das STKK auswirken (a.o. Auszahlungen) ad_people_group.float2

 Template Abrechnung Stundenkontokorrent

Dieses Template liefert die Stundenkontokorrent-Abrechnung am Ende eines Semesters. Es werden alle Kontokorrent-wirksamen Ereignisse aufgelistet und mit den Daten aus der Lehrerklasse (Basisstundenzahl, Saldo Vorsemester, ausbezahlte Stunden) verrechnet.

Bild?

Das Template STKK_Abrechnung.DOT steht unter Templates/Restliche Templates zum Download bereit.

Dort findet man auch ein zweites Template, das über ein ganzes Schuljahr abrechnet. Es ist allerdings nicht auf dem allerneuesten Stand.

 

Sonderveranstaltungen

Alle lohnwirksamen Ereignisse, bei denen es sich nicht um eigentlichen Unterricht handelt, werden als Sonderveranstaltungen bezeichntet. Dazu gehören Entschädigungen für Schulerreisen, Kommissionsarbeiten, Informatikentlastungen usw.

Der Katalog der Sonderveranstaltungen muss von der Schule definiert werden (Beispiel). Es lohnt sich, diesen Katalog im Dialog mit der Schulleitung zu erarbeiten. Wenn der Katalog nicht stimmt, lassen sich später auch keine aussagekräftigen Berichte erstellen. Der Katalog ist zudem ein wichtiges Hilfsmittel für die Sekretärin, die die Lehrpersonen auf die Sonderveranstaltungen buchen muss.

Die Bezeichnungen der Sonderveranstaltungen in der Tabelle «kursart» erscheinen in der STKK-Abrechung in der Spalte Tätigkeit/Grund. Alles was im Feld Bemerkung auf der Lehrperson-Kurs-Buchung eingetragen wird, erscheint in STKK-Abrechnung in der Spalte Bemerkung. Dies ist beim Entwurf des Kataloges der Sonderveranstaltungen zu berücksichtigen!

Für die Erfassung der Sonderveranstaltungen müssen die Richtlinien in den technischen Informationen streng eingehalten werden!

Damit die Sonderveranstaltungen erzeugt werden können, müssen sie im Lehrplan aufgenommen werden. Dies geschieht in einer eigenen Promotionsordnung Sonderveranstaltungen. Alle Einträge müssen im Semester Null (0) und im Profil SV vorgenommen werden.

Ob man die Stundenkontokorrent-Einträge wie im vorliegenden Fall für jede Stundenverpflichtung einzeln macht, oder ob man lediglich einen Defaulteintrag macht, bleibt der einzelnen Schule überlassen. Wenn man Kontokorrenteinträge für alle Stundenverpflichtungen im Lehrplan erfasst, wird man auch für jede Stundenverpflichtung einen eigenen Kurs erzeugen (es gibt dann Projektwoche/22, Projektwoche/23, Projektwoche/25 und Projektwoche/26) und beim Buchen der Lehrpersonen darauf Acht geben, die Lehrperson auf den richtigen Kurs zu buchen.

Im zweiten Fall muss man beim Buchen der Lehrperson auf der Lehrer-Kurs-Buchung im Feld Pflichtlektionen/Woche die korrekte Zahl eingeben!

Bei den Urlaubsereignissen empfiehlt es sich, die Anzahl der Wochenlektionen (etwas untypisch) auf die volle Stundenverpflichtung zu setzen. Dies macht nachher das Buchen der betroffenen Lehrpersonen auf diese Sonderveranstaltungen etwas einsichtiger (vgl. Urlaubsbeispiele). Ebenso macht es Sinn, bei diesen Ereignissen Stundenkontokorrenteinträge für die reduzierten Pensen zu führen (altersbed. Pensenreduktion).

 

Bild?

 

Urlaub

Grundsätzlich gilt: 1 Woche = 5 Tage, 1 Semester = 20 Wochen = 100 Tage

1 Monat = 22 Arbeitstage

Die Urlaube werden vom MBA verfügt. Leider können die Daten aus den Urlaubsverfügungen des MBA nicht unbesehen übernommen werden, weil sie teils falsche Daten enthalten!

Fall 1: Semesterurlaub, der durch DAG und Belastung des Stundenkontos abgegolten wird.

Fach Deutsch
Basisstundenzahl 22
Zugesichertes Pensum 16
Aktuelles Pensum 16
Ausbezahlte Stunden 16
Mittlerer Beschäftigungsgrad der letzten 5 Jahre 81.9%
Urlaub 1 Semester

 

Die Gutschrift für den Urlaub wird wie folgt berechnet:

Die Lehrperson hat 45 Tage = 9 Wochen DAG-Urlaub zu gut. Diese 9 Wochen gibt man beim Buchen der Lehrperson auf die Veranstaltung «Gutschrift DAG» im Feld «geleistete Wochen» ein. Weil der mittlere Beschäftigungsgrad der letzten 5 Jahre nur 81.9% betrug, gibt man im Feld «Gewicht» 0.819 ein. Der IM berechnet dann beim Speichern den Umfang der Gutschrift in Lektionen (hier 8.11):

Bild?

Auf der Verfügung des MBA steht:

«Der Urlaub (für die restl. 12.6 Wochen) wird dem Stundenkonto mit 5.04 Jahresstunden belastet. Berechnung: 12.6 Wochen à 16 Wochenstunden = 201.6 Stunden geteilt durch 40».

Dies ist leider völlig falsch. Das MBA kann gar nicht beurteilen, wie viele Lektionen dem Stundenkontokorrent der Lehrperson zu belasten sind, weil diese Zahl abhängt, wie viele Lektionen sich die Lehrperson in diesem Semester ausbezahlen lässt! Wenn sie sich z.B. gar nichts ausbezahlen lassen würde, würden ihrem Konto 8.36 Lektionen gutgeschrieben!

Fall 2: Sieben Wochen Urlaub während dem Semester (zu Lasten Stundenkonto)

Fall 3: Zehn Wochen Weiterbildungsurlaub MBVVO

Fall 4: Einige Lektionen Urlaub

 

Altersbedingte Pensenreduktion

Lehrkräfte gelangen ab dem 57. Altersjahr in den Genuss einer altersbedingten Pensenreduktion von 2 Lektionen pro Woche. Ihre Basisstundenzahl wird ab diesem Zeitpunkt um 2 Stunden verringert und auf allen Kursbuchungen muss die Anzahl der Pflichtlektionen ebenfalls um zwei verringert werden. Auf der Lehrer-Lehrerklassenbuchung muss das Häkchen bei «Altersbedingte Pensenreduktion» gesetzt werden (s. Bild oben).
Das Setzen dieses Häkchens und die Korrektur der Basisstundenzahl auf der Lehrer-Lehrerklassen-Buchung muss bei jedem Lehrer beim Eintritt in die altersbedingte Pensenreduktion manuell gemacht werden. In den Folgejahren werden diese Angaben durch den Semersterwechsel automatisch weitergeschrieben.

Für die Korrektur der Anzahl der Pflichtlektionen auf allen Kursen einer Lehrperson steht das Template «Korrektur Altersentlastung» (s. Templates/Restliche Templates) zur Verfügung. Buchungen auf Sonderveranstaltungen werden von diesem Template nicht berührt, weil es Schulen gibt, die für die in diesem Bereich fixe Pflichtpensen haben. Damit diese Reduktion nicht versehentlich mehrfach durchgeführt wird, setzt das Template auf den Lehrer-Kurs-Buchungen das Häkchen im Feld «Pensum reduziert» (und checkt dies ab, bevor es die Reduktion durchführt, s. Bild oben). Hinweis: bei diesem Häkchen handelt es sich um das Feld ad_course.check19.

Die Frage, was mit dem Saldo auf dem Stundenkonto beim Übertritt in diese Phase passieren soll, ist zur Zeit noch nicht eindeutig geklärt. Die Grundsatzfrage lautet: «Ist das Guthaben auf dem Stundenkonto Zeit oder ist es Geld?»

Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass es sich beim Stundenkonto um ein Stunden-Guthaben handelt. Wir handhaben die Abrechnung so, dass der Saldo auf dem Stundenkonto beim Übergang in die Pensenreduktion - abgesehen von Leistungen, die von der Lehrperson in diesem Semester erbracht wurden - unverändert bleibt! Um das zu erreichen, muss im ersten Semester, in dem die Pensenreduktion zum Tragen kommt, eine Korrektur vorgenommen werden.

Die folgende Tabelle zeigt die STKK-Abrechung einer Lehrperson für das FS2003. Die Lehrperson hatte noch die normale Stundenverpflichtung von 23 Wochenlektionen und hatte 11.300 Lektionen auf dem Kontokorrent:

Lektionenabrechung für die Periode: Frühlingssemester 2003

Bild?

 

Ab dem HS2003/04 kommt die Lehrperson in den Genuss der altersbedingten Pensenreduktion. Würde man keine Korrektur vornehmen, so hätte die Lehrperson nur noch 10.317 Lektionen auf dem Konto, weil ja für diese Lehrperson nun eine Lektion 1/21 ihres Pensums ausmacht (gegenüber 1/23 früher). Die 10.317 Lektionen entsprechen immer noch 49.13% einer Vollbeschäftigung. Weil die Lehrpersonen ihr Stundenkonto in der Regel bis zur Pensionierung abbauen, ist es für sie natürlich störend, wenn sie nun weniger Stunden zum kompensieren haben.

Dieses Problem beheben wir mit einem Ereignis «Umrechnung altersbed. Pensenreduktion». Das Gewicht, mit der diese Veranstaltung belegt werden muss berechnet sich wie folgt:

Gewicht = Alter Saldo * 2 / alte Stundenverpflichtung (im Bsp. oben: 0.9826087 = 11.300 * 2 / 23)

 

Lektionenabrechung für die Periode: Herbstsemester 2003/04

Bild

Die Lehrperson in unserem Beispiel hat nun 12.3 Lektionen auf dem Konto. 11.3 Lektionen vom Vorsemester plus eine, weil sie sich nur 16 Lektionen hat ausbezahlen lassen, aber 17 Lektionen erteilt hat!

Die Bemerkung in der zweitletzten Zeile der obigen Tabelle wurde manuell in die STKK-Abrechnung eingegeben.

Fall 2: Sieben Wochen Urlaub während dem Semester, abgegolten durch Belastung des Stundenkontos.

Fächer Geografie und Sport
Basisstundenzahl 26
Zugesichertes Pensum 26
Ausbezahlte Stunden 26
Urlaub 7 Wochen

Die Lehrperson unterrichtet zwei Fächer mit unterschiedlicher Stundenverpflichtung (23 resp. 26 Wochenstunden). asisstundenzahl 26 besagt, dass das Stundenkontokorrent dieser Lehrperson in 26-stel (und nicht in 23-stel) berechnet wird. In der fünftletzten Zeile der folgenden Tabelle werden die unterschiedlichen angerechneten Semesterlektionen in 26-stel umgerechnet.

Das Semester dauert für diese Lehrperson nur 13 statt 20 Wochen. Die Anzahl der geleisteten Wochen wird für alle Kurse (mit Ausnahme des Skilagers und der Betreuung der beiden Maturitätsarbeiten) auf 13 Wochen gesetzt.

Bild?

Das Kontokorrent wird insgesamt mit 8.292 S'h belastet, weil den 26 ausbezahlten Stunden 17.708 geleistete Stunden gegenüberstehen.

Bild

Fall 3: Zehn Wochen Weiterbildungsurlaub MBVVO

Fächer Deutsch
Basisstundenzahl 22
Zugesichertes Pensum 22
Aktuelles Pensum 22
Ausbezahlte Stunden 22
Mittlerer Beschäftigungsgrad der letzten 5 Jahre 93 %
Urlaub MBVVO 10 Wochen

 

Das Semester dauert für diese Lehrperson nur 10 statt 20 Wochen. Die Anzahl der geleisteten Wochen wird für alle Kurse (mit Ausnahme der Entschädigung für die Betreuung der beiden Maturitätsarbeiten und für die Kommissionsarbeit) auf 10 Wochen gesetzt.

Bild?

Weil der mittlere Beschäftigungsgrad der letzten 5 Jahre nur 93% betrug, hat die Lehrperson nicht 11 S'h, sondern nur 10.23 S'h zu gut.

Fall 4: Einige Lektionen Urlaub

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Zeilen 11 und 12 der untenstehenden Tabelle:

Herrn Dr. Schütz wurde von der Schulleitung ein einwöchiger (unbezahlter) Urlaub bewilligt. Weil Herr Schütz in diesem Semester 18 Unterrichtslektionen pro Woche erteilt, müssen ihm 1 Woche à 18 Lektionen auf dem Stundenkonto belastet werden:

Geleistete Wochen = 1, Gewicht = 18 , Resultat: 0.9 Semesterstunden

oder wenn man lieber in Stunden als in Wochen rechnet:

Geleistete Wochen = 20, Gewicht = 18/20, Resultat: 0.9 Semesterstunden.

 

Einen zweiten Urlaub musste er wegen des Tods seiner Schwiegermutter beziehen. Dafür wurden ihm - gemäss Paragraph 85 VVO (Vollzugsverordnung zum Personalgesetz) - zwei Arbeitstage bezahlter Urlaub gewährt.
Da die  Beerdigung in Deutschland stattfand, bezog Herr Schütz zusätzliche 5 Lektionen unbezahlten Urlaub, was seinem Kontokorrent mit 0.25 Semesterstunden belastet wurde.

Bild? 

Altersbedingte Pensenreduktion

Lehrkräfte gelangen ab dem 57. Altersjahr in den Genuss einer altersbedingten Pensenreduktion von 2 Lektionen pro Woche. Ihre Basisstundenzahl wird ab diesem Zeitpunkt um 2 Stunden verringert und auf allen Kursbuchungen muss die Anzahl der Pflichtlektionen ebenfalls um zwei verringert werden. Auf der Lehrer-Lehrerklassenbuchung muss das Häkchen bei «Altersbedingte Pensenreduktion» gesetzt werden (s. Bild oben).
Das Setzen dieses Häkchens und die Korrektur der Basisstundenzahl auf der Lehrer-Lehrerklassen-Buchung muss bei jedem Lehrer beim Eintritt in die altersbedingte Pensenreduktion manuell gemacht werden. In den Folgejahren werden diese Angaben durch den Semersterwechsel automatisch weitergeschrieben.

Für die Korrektur der Anzahl der Pflichtlektionen auf allen Kursen einer Lehrperson steht das Template «Korrektur Altersentlastung» (s. Templates/Restliche Templates) zur Verfügung. Buchungen auf Sonderveranstaltungen werden von diesem Template nicht berührt, weil es Schulen gibt, die für die in diesem Bereich fixe Pflichtpensen haben. Damit diese Reduktion nicht versehentlich mehrfach durchgeführt wird, setzt das Template auf den Lehrer-Kurs-Buchungen das Häkchen im Feld «Pensum reduziert» (und checkt dies ab, bevor es die Reduktion durchführt, s. Bild oben). Hinweis: bei diesem Häkchen handelt es sich um das Feld ad_course.check19.

Die Frage, was mit dem Saldo auf dem Stundenkonto beim Übertritt in diese Phase passieren soll, ist zur Zeit noch nicht eindeutig geklärt. Die Grundsatzfrage lautet: «Ist das Guthaben auf dem Stundenkonto Zeit oder ist es Geld?»

Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass es sich beim Stundenkonto um ein Stunden-Guthaben handelt. Wir handhaben die Abrechnung so, dass der Saldo auf dem Stundenkonto beim Übergang in die Pensenreduktion - abgesehen von Leistungen, die von der Lehrperson in diesem Semester erbracht wurden - unverändert bleibt! Um das zu erreichen, muss im ersten Semester, in dem die Pensenreduktion zum Tragen kommt, eine Korrektur vorgenommen werden.

Die folgende Tabelle zeigt die STKK-Abrechung einer Lehrperson für das FS2003. Die Lehrperson hatte noch die normale Stundenverpflichtung von 23 Wochenlektionen und hatte 11.300 Lektionen auf dem Kontokorrent:

Lektionenabrechung für die Periode: Frühlingssemester 2003

Bild?

 

Ab dem HS2003/04 kommt die Lehrperson in den Genuss der altersbedingten Pensenreduktion. Würde man keine Korrektur vornehmen, so hätte die Lehrperson nur noch 10.317 Lektionen auf dem Konto, weil ja für diese Lehrperson nun eine Lektion 1/21 ihres Pensums ausmacht (gegenüber 1/23 früher). Die 10.317 Lektionen entsprechen immer noch 49.13% einer Vollbeschäftigung. Weil die Lehrpersonen ihr Stundenkonto in der Regel bis zur Pensionierung abbauen, ist es für sie natürlich störend, wenn sie nun weniger Stunden zum kompensieren haben.

Dieses Problem beheben wir mit einem Ereignis «Umrechnung altersbed. Pensenreduktion». Das Gewicht, mit der diese Veranstaltung belegt werden muss berechnet sich wie folgt:

Gewicht = Alter Saldo * 2 / alte Stundenverpflichtung (im Bsp. oben: 0.9826087 = 11.300 * 2 / 23)

 

Lektionenabrechung für die Periode: Herbstsemester 2003/04

Bild

Die Lehrperson in unserem Beispiel hat nun 12.3 Lektionen auf dem Konto. 11.3 Lektionen vom Vorsemester plus eine, weil sie sich nur 16 Lektionen hat ausbezahlen lassen, aber 17 Lektionen erteilt hat!

Die Bemerkung in der zweitletzten Zeile der obigen Tabelle wurde manuell in die STKK-Abrechnung eingegeben.

 

 

 

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